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Naturnahe Spiel- und Pausenplätze




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Naturnahe Spiel- und Pausenplätze




2. Bewegung, Selbstwirksamkeit und Natur

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2.3 Bewegtes Lernen

Bewegung und aktives Erkunden sind Grundformen des kindlichen Lernens. Durch Erleben und Handeln lernen die Kinder, logische Zusammenhänge zu erkennen und besser zu verstehen (vgl. Kapitel 4.6). Und: Bewegung motiviert. Im Unterricht trägt sie zur Lernfreude und zum Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler bei. Dank der Bewegung erhöht sich auch die Sauerstoffversorgung, wodurch das persönliche Konzentrations- und Reaktionsvermögen steigt. Regelmässige Bewegung wirkt zudem der einseitigen körperlichen Beanspruchung durch eine statische Sitzhaltung entgegen.

Beim bewegten Lernen unterscheidet man:

  • Lernen in Bewegung (lernbegleitend): Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich bewegen, während sie bestimmte kognitive Aufgaben lösen. Dabei stehen die kognitive Anforderung und die Bewegung in keinem direkten Zusammenhang. Das Lernen in Bewegung erhöht die Aufmerksamkeit, schafft Abwechslung und wirkt motivierend. Es lässt sich einfach und ohne viel Vorbereitung in den Unterricht integrieren.
  • Lernen durch Bewegung (lernerschliessend): Die Schülerinnen und Schüler lösen eine Bewegungsaufgabe und erkennen durch die Bewegungs- und Körpererfahrung auch die kognitiven Zusammenhänge. Um diese Lernform sinnvoll einzusetzen, müssen Sie sich als Lehrperson vertieft mit dem Lerninhalt auseinandersetzen und Ideen für die Vermittlung entwickeln.

Einerseits lernen Kinder bewegt besser als sitzend, andererseits erkennen sie über Bewegungsaufgaben körperliche und kognitive Zusammenhänge.

Praxisideen

Die folgenden Publikationen liefern zahlreiche Ideen, die sich gut auf dem naturnahen Spiel- und Pausenplatz umsetzen lassen: