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Naturnahe Spiel- und Pausenplätze




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Naturnahe Spiel- und Pausenplätze




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30. August 2021 | Brigitte Bänninger, Stiftung Naturama Aargau | Katja Glogner, Stiftung Naturama Aargau

F. Sicherheit

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b. Sicherheitsanforderungen

Vor welchen Gefahren sollten die Schülerinnen und Schüler geschützt werden?

Schülerinnen und Schüler müssen vor allem vor denjenigen Gefahren in der Schulumgebung geschützt werden, die sie selber nur schwer (oder gar nicht) als solche erkennen oder die schwere Verletzungen zur Folge haben könnten. Deshalb müssen bereits bei der Planung und Gestaltung des Schulaussenraumes wichtige Sicherheitsaspekte beachtet werden – und nicht erst danach.

  • Wasser soll für die Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Formen erlebbar sein. Die Wassertiefe darf gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) wegen der Ertrinkungsgefahr nicht mehr als 20 cm
  • Scharfe Kanten oder spitze Ecken, an denen man sich verletzen kann,
  • Abgrenzungen gegenüber Strassen, Parkplätzen, tiefen Gewässern etc. von Beginn an einplanen (z.B. Holzlattenzaun, Mauer oder Wildhecken).
  • Spielgeräte, Bodenbeläge und Fallschutzmaterial verwenden, die einer Zertifizierung gemäss den Normen SN EN 1176 und 1177 entsprechen. Fallschutzmaterialien sind je nach Fallhöhe: Rasen, Rundkies, Rinden- und Holzschnitzel, Fallschutzsand oder -platten in unterschiedlicher Einbauhöhe.
  • Genügend grosse Fallräume um die Spielgeräte und genügend grossen Abstand zu anderen Spielelementen
  • Sicherstellung der Wartung und des



Detaillierte Sicherheitshinweise finden Sie auf der Website der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) oder in den BFU-Fachdokumentationen Nr. 2.082 und 2.348 im Download-Bereich.